Ihr Fahrzeug

 


Mobilität neu definieren

"Ich will Spaß - ich geb Gas!" Dieser Song übers Autofahren von 1982 würde heute wohl kein Hit mehr werden. Das eigene Auto war lange Jahre Inbegriff von Freiheit, Ausdruck von Livestyle und wichtigstes Statussymbol. 

Gerade junge Leute in den Städten entscheiden sich heute oft bewusst gegen ein eigenes Autos. Und dabei geht es nicht nur um die hohen Kosten. Autos - und nicht nur die mit den manipulierten Dieselmotoren - verpesten die Umwelt und verursachen so rund zehn mal mehr Todesfälle in Deutschland (nämlich etwa 35.000 pro Jahr) als Autounfälle.
Und es gibt einfach zu wenig Platz in den Städten. Parklatzsuche und Staus sind eben nicht der Inbegriff von Freiheit und Abenteuer. Hinzu kommt, dass es heute attraktive und "hippe" Alternativen wie das Carsharing gibt.

Wir erleben im Bereich der Mobilität einen weitreichenden Strukturwandel. Die Elektromobilität wird dabei nur der erste Schritt sein. Selbstfahrende Autos und Busse, noch stärkere Digitalisierung, das Internet der Dinge und weitere Innovationen werden in den nächsten 20 Jahren zur Normalität gehören - ob es uns nun passt oder nicht. 

Die Abhängigkeit, in die wir uns dabei begeben, birgt viele Gefahren, die von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik erkannt und weitestgehend beherrschbar gemacht werden müssen, damit die neuen Möglichkeiten der Mobilität langfristig sicher und für alle erschwinglich zu mehr Lebensqualität führen.

Die Versicherungswirtschaft arbeitet bereits intensiv an den Herausforderungen, die selbstfahrende Autos mit sich bringen. Wichtig ist, dass die Lösungen nicht nur technisch durchdacht werden, sondern auch von ihrer ethischen Seite mit breiten öffentlichen Diskussionen weiterentwickelt werden. 


 
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