Ihr Ruhestand

 


Alt werden ist nichts für Feiglinge!

Das Zitat stammt von der amerikanischen Schauspielerin Mae West. Sie - und viele andere nach ihr - sprachen aus eigener Erfahrung. Und niemand wird abstreiten, dass es für jede/n von uns eine Herausforderung ist, mit den unausweichlichen Wahrheiten des Lebens klarzukommen.

Doch nicht alle Menschen erleben das Älterwerden und das Altsein als Krise. 

Jenseits aller individuellen Lebensläufe gibt es inzwischen viele Studien, die belegen, dass bei den meisten Menschen die Lebenszufriedenheit und das Gefühl des Glücks jenseits der 50 deutlich ansteigen. Man blickt auf das Erreichte zurück, wird gelassener und weiß, wer oder was im eigenen Leben wirklich wichtig ist. 

Deutlich leichter fällt uns die Gelassenheit allerdings, wenn wir nicht mit sorgenvoller Mine auf den Ruhestand schauen: wird die Rente reichen, wenn die Mieten weiter so steigen? Wer versorgt mich, wenn ich nicht mehr kann? 

Heute ist viel die Rede von den "jungen Alten", die mit 60 noch mal durchstarten und aktiv nach neuen Herausforderungen suchen für den "Unruhestand". Richtig alt ist man erst jenseits der 85, ist heute eine landläufige Meinung. 

Welch ein Segen, dass wir heute die Möglichkeit haben, so lange mitten im Leben zu stehen!
30 Jahre und mehr als Rentner: das hätten sich die Menschen 1889 - dem Jahr der Einführung der Gesetzlichen Rentenversicherung im Deutschen Reich - nicht träumen lassen. Damals begann die Rentenzeit mit 70 Jahre - bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von rund 40 Jahren. 

Die gesetzliche Rentenversicherung ist heute immer noch die wichtigste Säule der Altersvorsorge in Deutschland. Aber sie sollte nicht die einzige Säule für Sie sein! Denn die Rente ist zwar sicher - aber nicht ihre Höhe! Eigene Vorsorge ist daher bitter nötig. Je früher Sie damit anfangen, um so geringer können die eingezahlten Beträge sein. 

Es gibt drei "Schichten" der Altersvorsorge bei uns:

In der ersten Schicht finden wir die gesetzliche Rente und die Basisrente (auch Rüruprente genannt). Außerdem die Versorgungswerke, die ähnlich wie die gesetzlichen Rente funktionieren. 

In der zweiten Schicht ist die betriebliche Altersvorsorge (Direktversicherung, Pensionskasse) zu Hause. Auch die "Riesterrente" gehört hier hinein.

Die dritte Schicht ist die private Rentenversicherung. Hier gibt es vom Staat weder Zuwendungen noch Steuererleichterungen. Sie zahlen die Beträge allein aus dem Netto. Dafür haben Sie aber in der Rentenphase deutlich geringere Steuer- und Sozialversicherungszahlungen zu leisten. 

In welcher Schicht Sie vorsorgen sollten, lässt sich nicht pauschal beantworten. Das sollten wir in einer persönlichen Beratung in aller Ruhe besprechen.

Denn die Altersvorsorge ist nichts, was man mal eben schnell nebenbei für sich klärt. Wer zum Geldabheben zur Bank geht und mit einer Rentenversicherung wieder rauskommt, hat sicherlich nicht genug Zeit gehabt, alles zu bedenken.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Leben!


 
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