Silvia Jargon - Ihr Versicherungsmakler in Berlin Gatow
Ansprüche durchsetzen

 


Ich kann nicht klagen...

Die Streitlust der Mitmenschen ist ungebrochen. Mehr als 4 Millionen Rechtsfälle regulieren die deutschen Rechtsschutzversicherer pro Jahr. Und da zum Streiten bekanntlich mindestens zwei gehören, sind deutlich mehr Mitbürger mit Rechtsstreitigkeiten befasst. Wer dabei einen Versicherer an seiner Seite hat, kann dem Ganzen wesentlich entspannter entgegensehen, denn die Anwalts- und Gerichtskosten steigen von Jahr zu Jahr. Recht haben und Recht bekommen, ist eben leider nicht das Gleiche.

Auch für Unternehmer und Freiberufler stellen gerichtliche Auseinandersetzungen ein hohes Risiko dar. Oft kosten sie mehr, als die Sache, um die es geht.

Leider erkennen Einzelunternehmern oft zu spät, dass die private Rechtsschutzversicherung nicht zahlt. Beispielsweise, wenn es um steuerliche Belange geht. Wenn der Einzelunternehmer, der seine Einkommenssteuererklärung mittels Gewinn- und Verlustrechnung macht, Streit mit dem Finanzamt hat, geht es fast immer auch um gewerbliche Einnahmen. Dann greift eben nicht der private Rechtsschutz.  

Ebenso häufig ist der Irrtum, dass eine Firmen-Rechtsschutzversicherung hilft, "um Ansprüche von Kunden abwehren zu können". Genau das aber ist kein Fall für die Rechtsschutzversicherung. Hier ist in aller Regel die Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung zuständig im Sinne einer indirekten Rechtsschutzfunktion der Haftpflichtversicherung, denn der Versicherer wehrt unberechtigte Ansprüche gegen den Versicherungsnehmer ab, notfalls auch vor Gericht.
Ein echter Vertragsrechtsschutz für die eigentliche unternehmerische Tätigkeit wird nur von wenigen Versicherern angeboten - und immer in Form eines kostenpflichtigen Zusatzbausteins.  Möglich ist dies für Ärzte sowie für einige Handwerks- und Handelsbetrieben.
Für alle anderen ist nur der Vertragsrechtsschutz für Hilfsgeschäfte mitversichert - Also wenn Sie zum Beispiel einen Handwerker beauftragen, Ihr Geschäft zu renovieren und Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind. Solche Ansprüche kann Ihre Firmenrechtsschutzversicherung regulieren. Nicht aber solche aus Vertragsstreitigkeiten mit Ihren Kunden und Mandanten.

Die Rechtsschutzversicherung hilft Ihnen in erster Linie dabei, IHRE Ansprüche gegenüber Dritten durchzusetzen.

Wie wichtig ist eine Firmenrechtsschutzversicherung?
Hat Ihr Betrieb
- Mitarbeiter?: Kündigungsschutzklagen und Streitigkeiten wegen Abmahnungen kosten viel Geld!

- Firmenfahrzeuge? Verkehrsunfälle verursachen häufig Rechtsfälle. Egal, ob Sie im Recht sind oder nicht, wenn der Unfallgegner mit dem Anwalt droht, sollten Sie sich ebenfalls einen Rechtsbeistand suchen.

- Gemietete oder gekaufte Gewerberäume? Streitigkeiten um Mieterhöhungen, Betriebskostenabrechnungen, Kündigungen und Ansprüche der Gemeinde gegen Sie als Eigentümer können Sie entspannt an Ihren Anwalt übergeben und sich um die wesentlichen Dinge kümmern.

- Ausstehende Forderungen? Viele Unternehmer denken bei Rechtsschutz zuerst an Ansprüche aus vertraglichen Streitigkeiten mit Ihren Kunden. Meist geht es um unbezahlte Rechnungen und Zahlungsverzug. Um hier eine Lösung anbieten zu können, haben heute viele Rechtsschutzversicherer Inkassodienste im Programm.  Wenn die Kunden nicht zahlen, ist das immer unangenehm und freundliche Zahlungserinnerungen helfen oft nicht weiter. Wird ein externer Dienstleister mit diesen Aufgaben betreut, steigt die Bereitschaft, die offene Forderung zu begleichen, schon allein dadurch.

 

 


 
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